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» Woher bekommt man Kaninchen - der Kauf?
» Wertvolle Tipps zu tierartbezogenen Anlaufstellen
» Jung- oder Alttiere als Abgabetiere
» Auswahl aus größeren Gruppen
Alter: geboren April 2009 Geschlecht: männlich, kastriert Rasse: Teddy Farbe: grau-weiß-braun Stationsbewohner seit: 19.09.2009 Sonstiges: Wuschel ist sehr pflegeintensiv und sollte ... [weiter lesen]
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Die Tierhilfe: Wenn es Ihnen das Alter der Tiere bei der Anschaffung egal ist, dann fragen Sie bitte zu aller erst in Tierhilfsstellen und Tierheim nach. Kaninchen sind leider in fast allen ganz normalen Tierhilfen und Tierheimen in jeder Stadt anzutreffen. In dem Sie Tiere von dort übernehmen, machen Sie für ein anderes aus schlechter Haltung Platz, das dort wieder aufgepäppelt werden kann.
Papier-Zeitungsinserate: Wenn Familien Kaninchennachwuchs bekommen haben, kann es durchaus schon sein, dass sie die Abgabetiere in der normalen Tageszeitung der Stadt inserieren. Fachzeitungen haben ebenfalls gute Vermittlungsanzeigen, erscheinen dafür aber seltener. Besuchen Sie den momentanen Halter und sehen Sie sich die Tiere an, ob sie Ihrer Meinung nach aus guten Händen kommen.
Kleinanzeigen im Internet: Der Kleinanzeigenmarkt auf dieser Homepage ist ein gut besuchter Anlaufpunkt für Kaninchenfreunde. Sie können sowohl zur Suche als auch zur eigenen Vermittlung benutzt werden - selbstverständlich kostenfrei! Unter den Partnerlinks finden Sie weitere spezialisierte Vermittlungsseiten und Foren. Nur wer aktiv sucht, der findet.
Vereine und private Auffangstationen: In Vereinen gibt es viele Menschen, die lieber Tiere aufnehmen und gut weiter vermitteln, statt sie ins Tierheim zu bringen. Wer Vermittlungstiere sucht, der kann sich an Kaninchenvereine wenden und nach Vermittlungstieren fragen.
Da sie über das Medium Internet verfügen, sollten Sie zum Beispiel mal bei www.bunnyhilfe.de vorbei sehen.
Anschaffung beim Züchter: Wenn Sie selber eventuell züchten wollen und mit bestimmten Vorstellungen an den Kauf herangehen, sollten Sie sich darüber informieren, ob es einen Züchter in Ihrer Nähe mit entsprechenden Abgabetieren gibt. Oftmals sind dort die am schönsten ausgeprägten bzw. heraus gezüchteten Kaninchen zu bekommen und ein kauf lohnt sich. Mit Papieren und Herkunftsnachweis. Es gibt den ZDK (Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter), der Sie gerne über eingetragene Züchter in Ihrer Nähe informiert.
Soweit ich informiert bin, hat der Verein verschiedene Broschüren mit Adressen der einzelnen angeschlossenen Züchter. Ist also sehr zu empfehlen, wenn sie auf Rasse und Abstammung wert legen. Diese Tiere besitzen eine Tätowierung im Ohr, die dem jeweiligen Züchter zugeordnet ist. Bei Züchtern ist es üblich ein längeres Gespräch zu führen. Schließlich möchte er, dass seine Tiere in gute Hände kommen und gut versorgt werden. Dazu gehört beim neuen Halter ein fundiertes Basiswissen. Sicherlich ergeben sich hinterher noch jede Menge Fragen aus Alltagssituationen heraus. Und hier haben Sie durch den Kauf beim Züchter einen klaren Pluspunkt (den Sie auch bei der Kaninchenhilfe haben): Sie können ihn fragen und bekommen - egal ob es sich um was positives oder negatives handelt - eine ehrliche, erfahrene Antwort.
Sicherlich ergeben sich nach der Anschaffung noch jede Menge Fragen aus Alltagssituationen heraus, die Ihnen den Start schwieriger machen wollen. Das sind meist Situationen, die jeder noch aus seiner Anfangszeit kennt - für einen selber aber oft unbezwingbar erscheinen. Und hier haben Sie bei den Notfallstationen und den Züchter einen klaren Pluspunkt: Sie können ihnen Fragen stellen und bekommen - egal ob es sich um was positives oder negatives handelt - eine ehrliche, erfahrene Antwort.
Gute Stationen und Züchter geben den Tieren anfangs ihr gewohntes Futter mit und legen Ihnen die bewährten Marken ans Herz.
Abgabetiere werden in allen Altersklassen angeboten. Möchten Sie Jungtiere mitnehmen möchten achten Sie darauf, dass diese nicht jünger als ca. 7 bis 8 Wochen sind, weil sie zuvor noch von der Mutter gesäugt werden bzw. sich in der Umstellungsphase auf feste Nahrung befinden und auch das Sozialverhalten erst erlernen müssen. Das lässt sich nun mal am besten in der Gruppe bzw. der Familie entwickeln. Ein Jungtier zu früh von seiner Mutter wegzureißen kann Verhaltensstörungen auslösen. Im optimalen Fall können Sie (mindestens) zwei verschwisterte Tiere mitnehmen, um das Problem der Aneinandergewöhnung zu umgehen. Natürlich müssen Sie dann darauf achten, dass es niemals zu Nachwuchs kommt.
Ältere Tiere sollten sich besser schon kennen. Wenn Sie Neuhalter sind gehört solch ein kompliziertes Kapitel wie die Vermittlung zweier Hitzköpfe bestimmt nicht auf ihren Wunschzettel. Kaninchenerfahrene Anlaufstellen aus denen Sie die Rammler oder Zippen mitnehmen können Ihnen eventuell behilflich sein und die Tiere bereits dort zusammen setzen, falls es noch nicht geschehen ist. So werden Sie an den erwachsenen Tieren noch lange Ihre Freude haben und können die Dankbarkeit der Tiere über ein gutes zu Hause genießen.
Wenn Sie aus einer Gruppe auswählen, beobachten Sie die Tiere ein paar Minuten.
Nehmen Sie ein lebhaftes Tier, das den anderen gegenüber nicht aggressiv oder allgemein schreckhaft erscheint und beobachten Sie vor allem sein soziales Verhalten - denn der Charakter der Tiere sollte schon zu Ihnen passen.
Sehen Sie sich anschließend das Fell genauer an. Es sollte dicht, kräftig und glänzend sein. Wenn es kahle Stellen, Haarausfall oder gar kleine Wunden hat, ist das ein Zeichen für ev. Krankheiten. Auch die Augen sollten klar, glänzend, und ohne Ausfluss und das Näschen trocken sein. Ein Blick in die Gegend der Afterregion kann auch ganz hilfreich sein, um ev. Durchfallerkrankungen (verklebtes, dreckiges Fell) auszuschließen.
In einer vernünftigen Bezugsstelle dürften kranke Tiere eigentlich nicht vermittelt werden oder es muss ein deutlicher Hinweis ausgesprochen werden. In manchen Vermittlungsstellen sitzen Tiere mit lebenslänglichen Handicaps wie Zahnfehlstellungen und ähnlichem. Auch diese Kaninchen freuen sich über ein artgerechtes Heim und jemanden, der sie trotzdem akzeptiert. Wenn Sie bereit sind solch ein Tier aufzunehmen, sollten Sie gezielt nach solch einem Abgabetier fragen.
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